Impressum  |  Datenschutz

Tennis-Ass Dominic Thiem und Siebenkämpferin Ivona Dadic sind Österreichs Sportler des Jahres 2020. Mit weiteren „Nikis“ wurden im Rahmen der LOTTERIEN Sporthilfe-Gala der FC Red Bull Salzburg als Mannschaft des Jahres,Veronika Aigner und Markus Salcher (beide Ski Alpin) als Sportler des Jahres mit Behinderung, Eisschnellläuferin Sabrina Bichlmair und Lukas Kaufmann (Ski Alpin) wurden Special Olympics Sportler des Jahres. Sportlerin mit Herz 2020 ist Fußball-Rekord-Nationalspielerin Nina Burger. Gewählt wurden die Sportler des Jahres wie gewohnt von den Mitgliedern von Sports Media Austria, der Vereinigung Österreichischer Sportjournalisten. Aufgrund der COVID-19 Maßnahmen musste die LOTTERIEN Sporthilfe-Gala 2020 ohne Publikum als live-zeitversetzte TV-Show stattfinden.

Bevor wir die Details zur Wahl der Sportler des Jahres präsentieren, wollen wir den heimischen Sportfans den neuen Sporthilfe Charity Wandkalender wärmstens ans Herz legen. Jedes Monatsblatt ist geschmückt mit atemberaubenden Bildern von rot-weiß-roten Sportassen wie beispielsweise Verena Preiner, Jessica Pilz, Stefan Kraft oder Lukas Weißhaidinger, um nur einige zu nennen. Die Einnahmen aus dem Verkauf der Kalender fließen über die Österreichische Sporthilfe an heimische Sportlerinnen und Sportler. Erhältlich ist der Sporthilfe Charity Kalender2021 hier.

Sowohl für Ivona Dadic als auch Dominic Thiem ist es die erste Auszeichnung als Sportlerin und Sportler des Jahres. Speziell Thiem war bislang sehr knapp dran – nach drei zweiten Rängen (2016, 2018 und 2019) und zwei dritten Plätzen (2015 und 2017) erreichte der Lichtenwörther nun die oberste Stufe des Podests. 

Vor allem seine souveränen Auftritte bei den Grand Slams – allen voran der Sieg bei den US Open – und das Erreichen des 3. Platzes im ATP-Ranking überzeugten die heimischen Sportjournalisten dermaßen, dass er bei 208 Stimmabgaben mit überwältigender Mehrheit 151 Mal auf Rang eins gewählt wurde. Mit insgesamt 1.183 Punkten verwies das Tennis-Ass Bayern-Triple-Gewinner David Alaba auf Rang zwei (447 Punkte/13 Mal 1. Platz). 

Auf Platz drei landete Skispringer Stefan Kraft mit 410 Zählern und 8 Nennungen auf Rang 1. Die Top-5 komplettieren Handballer Nikola Bilyk (228 Punkte/6 Mal 1. Plätze) sowie Skifahrer Matthias Mayer mit 195 Zählern (5 Mal 1. Plätze).

Premierensieger Dadic und 
überwältigende Mehrheit für Thiem

DADIC UND THIEM ERSTMALS SPORTLER DES JAHRES

Die Gewinner der 24. LOTTERIEN Sporthilfe-Gala im Überblick

Ivona Dadic
Leichtathletik

Sportlerin des Jahres 
presented by Bridgestone: 

Dominic Thiem
Tennis

Sportler des Jahres 
presented by ratiopharm:

FC Red Bull Salzburg
Fußball

Mannschaft des Jahres 
presented by Lindt:

Veronika Aigner
(Ski Alpin) mit Guide 
Elisabeth Aigner

Sportlerin des Jahres mit Behinderung presented
 by Generali:

Nina Burger

Sportlerin mit Herz 
presented by Österreichische Lotterien:

Lukas Kaufmann
Ski Alpin

Special Olympics 
Sportler des Jahres 
presented by Coca-Cola:

Sabrina Bichlmair
Eisschnelllauf

Special Olympics Sportlerin 
des Jahres presented 
by Coca-Cola:

Markus Salcher
Ski Alpin

Sportler des Jahres 
mit Behinderung
 presented by Hervis:

Der Sporthilfe Charity Wandkalender 2021

Kalender holen

Nina Burger ist Sportlerin mit Herz

Sportler mit Herz ist, wer auch für seine Mitmenschen Herausragendes leistet und mit Fairplay, Zivilcourage oder Hilfsbereitschaft im humanitären oder sozialen Bereich überzeugt. Die Österreichischen Lotterien vergeben seit 2013 in Kooperation mit Sports Media Austria und der Österreichischen Sporthilfe diese Auszeichnung, die mit projektgebundenen 5.000 Euro dotiert ist. Die Sportfans waren aufgerufen, per Online-Voting aus 10 Nominierten für ihren Favoriten zu stimmen. Als Siegerin ging Fußball-Rekordnationalspielerin Nina Burger hervor, die sich im Projekt „Daheimkicker“ stark engagiert. 

Das Projekt bietet über 100 Menschen in 20 vollbetreuten Wohngemeinschaften in fünf Bundesländern (Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Oberösterreich) wöchentliches und kostenloses Fußballtraining. Finanziert wurde es mittels Crowdfunding über die Plattform „I believe in you“. Menschen mit Behinderungen gelten als COVID-19 Risikogruppe und sind von den Sicherheitsmaßnahmen am stärksten betroffen, weshalb Burger nicht nur die Bewerbung des Vereins Spielerpass unterstützte, sondern auch die eine oder andere Einheit selbst leitete.

Dadic tritt in prominente Fußstapfen

Während vor Dominic Thiem mit Thomas Muster (1990 und 1995) sowie Jürgen Melzer (2010) bislang zwei Tennisspieler die Trophäe für den Sportler des Jahres gewinnen konnten, ist Ivona Dadic bereits die fünfte Leichtathletin als Sportlerin des Jahres. Nach den Läuferinnen Stephanie Graf (2000 und 2001) und Theresia Kiesl (1996) und der Hochspringerin Ilona Gusenbauer (1971) ist Dadic neben Liese Prokop (1969) die zweite Mehrkämpferin mit diesem Titel. 

Die Jahresweltbestleistung im Siebenkampf bei den Staatsmeisterschaften in Götzis brachten der gebürtigen Oberösterreicherin 915 Punkte und 94 Nennungen auf Platz 1 ein. Bislang erreichte die Leichtathletin drei Mal das Podium bei der Wahl zu Sportlerin des Jahres – 2016 und 2018 wurde sie Zweite, im Jahr dazwischen Dritte. Dadic verweist in diesem Jahr Skispringerin Chiara Hölzl (567 Punkte/39 Mal 1. Plätze) auf Rang zwei. Das Podium komplettiert Vorjahressiegerin Vanessa Herzog. 

Die Eisschnellläuferin erreichte 390 Punkte und 16 Nennungen für Rang 1. Fußballerin Nicole Billa landete mit 379 Punkten (19 Mal 1. Plätze) auf Rang vier vor Skeleton-Pilotin Janine Flock (354 Punkte/13 Mal 1. Plätze).

Mannschaft des Jahres: Hattrick für FC Red Bull Salzburg

Seit mittlerweile drei Jahren dominiert der FC Red Bull Salzburg die Wahl der Mannschaft des Jahres. Nach 2018 und 2019 wählten die heimischen Sportjournalisten den Double-Gewinner und UEFA Champions League-Starter abermals auf Rang eins. Die Mozartstädter kamen dabei auf 811 Punkte (85 Mal 1. Plätze). Auch auf Rang zwei landete ein Team der heimischen Fußball-Bundesliga. Der LASK erreichte 395 Punkte (18 Mal 1. Plätze) und verwies damit das Moto-GP KTM-Team (374 Zähler/31 Mal 1. Plätze) knapp auf Rang drei. Dahinter rangiert das erfolgreiche Herren-Nationalteam des Österreichischen Handballbunds auf Platz 4 (357 Punkte/24 Mal 1. Plätze) vor dem Segel-Duo Benjamin Bildstein/David Hussl (265 Punkte/14 Mal 1. Plätze).

Salcher zum dritten Mal Sportler des Jahres mit Behinderung

Skifahrer Markus Salcher gewann nach 2014 und 2017 zum dritten Mal die Wahl zum Sportler des Jahres mit Behinderung. Dem Kärntner fehlt somit nur mehr ein Sieg auf Rekord-Gewinner Thomas Geierspichler. Salcher wurdevon 85 Sportjournalisten gewählt. Platz zwei ging an den Triathleten Thomas Frühwirth (68), Kanute Markus Mendy Swoboda erhielt 34 Stimmen und wurde damit Dritter. Noch klarer fiel das Ergebnis bei den Damen aus. 

Die sehbehinderte Skifahrerin Veronika Aigner aus Niederösterreicherin siegte mit 103 Stimmen und durfte gemeinsam mit ihrer Schwester Elisabeth, die auf der Piste als ihr Guide mit dabei ist, zum ersten Mal den „Niki“ für die Sportlerin des Jahres mit Behinderung in Empfang nehmen. Auf den Rängen zwei und drei landeten Skifahrerin Melissa Köck (31 Stimmen) und Speerwerferin Natalija Eder (27 Stimmen) – die Siegerin aus 2016. (In dieser Wahl wird der/die Sportler/in des Jahres direkt gewählt, es gibt kein Punktesystem).

Special Olympics-Auszeichnungen an Sabrina Bichlmair und Lukas Kaufmann

Zum zweiten Mal nach 2019 wurden Special Olympics Sportlerin und Sportler von den Sports Media Austria-Mitgliedern gewählt. Bei den Damen überzeugte Eisschnellläuferin Sabrina Bichlmair aus Tirol mit Gold über 333 mund 500 m bei den Nationalen Winterspielen und erreichte 140 Stimmen. Die burgenländische Schneeschuhläuferin Susanne Laschober (Gold über 25 m und Silber über 50 m bei den Nationalen Winterspielen) erhielt 36 Stimmen und kam damit auf Rang zwei. Eisschnellläuferin Sandra Dumitraschkewitz aus der Steiermark (Gold über 222 m und Silber über 111 m bei den Nationalen Winterspielen) erreichte 10 Stimmen und damit Platz drei. (In dieser Wahl wird der/die Sportler/in des Jahres direkt gewählt, es gibt kein Punktesystem).

Bei den Herren geht der Titel des Special Olympics Sportler des Jahres dieses Mal nach Vorarlberg. Skifahrer Lukas Kaufmann gewann bei den Nationalen Winterspielen Gold im Riesentorlauf und im Super G. Grund genug für 82 Sportjournalisten, ihn auf Platz eins zu wählen. Rang zwei (59 Stimmen) belegt Langläufer Benjamin Ennikl aus Oberösterreich, der bei den Spielen Gold über 50 m und 100 m eroberte. 43 Stimmen gingen an den Kärntner Schneeschuhläufer Markus Oberwinkler. Damit belegt der zweifache Goldmedaillengewinner der Nationalen Winterspiele (400 m und 800 m) Platz drei.

Erstmals Sportler und Sportlerin des Jahres –Dominic Thiem und Ivona Dadic © GEPA/Sporthilfe

Red Bull Salzburg-Kapitän Andreas Ulmer war live zugeschalten 
© GEPA/Sporthilfe

Sportlerin des Jahres mit Behinderung Veronika Aigner mit Guide Elisabeth Aigner  © GEPA/Sporthilfe

Sabrina Bichlmair und Lukas Kaufmann, die Special Olympics Sportler des Jahres © GEPA/Sporthilfe

Zum dritten Mal Sportler des Jahres mit Behinderung –Markus Salcher © GEPA/Sporthilfe

Nina Burger, die Sportlerin mit Herz © GEPA/Sporthilfe

ZUSAMMEN SIND WIR UNSCHLAGBAR!

Die Österreichische Sporthilfe launcht ab Mitte November eine neue emotionale Mobilisierungs-Kampagne mit dem Titel #zusammenunschlagbar. Warum Fans hier eine entscheidende Rolle einnehmen, erklären Andreas Onea (Olympischer Paraschwimmer) und Gernot Uhlir (Geschäftsführer der Österreichischen Sporthilfe) in diesem Video.

PS: Die ersten 30 Sekunden gehören nur Ihnen. Hier sollten Bilder in Ihrem Kopf entstehen. Lassen Sie sich davon nicht beirren.

SportlerInnen sind nie allein. Da gibt es auch Eltern, Freunde, BetreuerInnen, die TrainerInnen, die SponsorInnen und natürlich die große Sport-Familie: die Fans! Jede und jeder einzelne ist ein wichtiger Puzzle-Stein im Leben der AthletInnen. Ohne diese Unterstützung geht es nicht. Daher der Slogan: Zusammen sind wir unschlagbar – was angesichts der letzten Vorkommnisse passender nicht sein könnte.